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Partner
der Ideen

Kundenorientierung ist für das Life-Science-Geschäft von herausragender Bedeutung. Mit ausgefeilten Komplettlösungen bieten wir Biopharma-Unternehmen weltweit einen umfassenden Service über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg.

Es ist ein langer Weg von der Entdeckung bis zur Vermarktung eines neuen Medikaments. Denn in der biopharmazeutischen Industrie geht es schließlich um Produkte, die kranken Menschen helfen sollen. Um Arzneimittel, deren Nutzen deutlich höher sein muss als das mögliche Risiko. Neben der medizinischen Wirksamkeit ist also die Qualitätssicherung der Produktionsabläufe die Voraussetzung für die behördliche Zulassung und die Vermarktung von neuen Arzneimitteln. Dabei geht es etwa darum, Prozesse und Methoden zu validieren und zu dokumentieren. Weiter geht es um qualifiziertes Personal, um geeignete Räumlichkeiten und nicht zuletzt um eine hochwertige Ausrüstung. Mit seinem Life-Science-Geschäft bietet Merck eine breite Palette an innovativen Produkten, Dienstleistungen und Fachkenntnissen, die den Kunden in der Biotechindustrie bei der Forschung, Entwicklung und Produktion unterstützen. Mit seinem umfassenden Angebot an Produkten und Lösungen, das durch den Zukauf von Sigma-Aldrich gewachsen ist, deckt Merck nun den Bedarf der gesamten biotechnologischen Produktionskette lückenlos.

Gilles Avenard,
Vorstands­vorsitzender von Acticor Biotech

„Ich freue mich, dass wir Merck in einem frühen Stadium unseres Projekts als Partner gewonnen haben. Aspekte wie Qualität, Kosten und unser Zeitplan waren dafür maßgeblich. Merck hilft uns dabei, unser Projekt weiter voranzubringen.“

Abbildung eines monoklonalen Antikörpers.

Win-win-Situation

Und der ganzheitliche Ansatz von Merck umfasst noch mehr: „Es ist uns sehr wichtig, die Ziele, Wünsche und Ideen unserer Kunden genau zu verstehen. Im engen Austausch planen, prüfen und realisieren wir jeden einzelnen Schritt. Als strategischer Partner begleiten wir unsere Kunden bis zum Markterfolg und darüber hinaus – das ist eine Win-win-Situation“, sagt Guillaume Plane. Der Global Development und Marketing Manager aus Bordeaux ist daher viel unterwegs und immer nah am Kunden. Nehmen wir zum Beispiel Acticor Biotech: Das Biotechnologie-Unternehmen aus Paris entwickelt einen Antithrombose-Wirkstoff ohne Blutungsrisiko für die Notfallbehandlung von ischämischen Schlaganfällen. Schätzungen zufolge erleiden jedes Jahr 15 Millionen Menschen weltweit einen Schlaganfall. Meist soll die sogenannte systemische Thrombolyse das verstopfte Gefäß des Patienten möglichst schnell wieder öffnen. Allerdings ist mit dieser Behandlung das Risiko von Hirnblutungen verbunden. Dieses Risiko möchte Acticor Biotech durch sein neues Molekül ausschließen. „Ich freue mich, dass wir Merck in einem frühen Stadium unseres Projekts als Partner gewonnen haben. Aspekte wie Qualität, Kosten und unser Zeitplan waren dafür maßgeblich. Merck hilft uns dabei, unser Projekt weiter voranzubringen“, sagt Gilles Avenard, Vorstandsvorsitzender von Acticor Biotech.

Guillaume Plane

„Es ist ein bisschen so wie bei einem Bauherrn, der sein Projekt einem erfahrenen Architekten anvertraut – wobei wir die Rolle des Architekten übernehmen.“

Komplettlösung für Kunden

Ob Start-up oder etabliertes Biopharma-Unternehmen – Merck bietet als umfassenden Service die sogenannte Provantage®-Komplettlösung an. Dabei handelt es sich um ein Programm an Produkten und Dienstleistungen, mit dem biopharmazeutische Unternehmen ihre Wirkstoffe schneller durch die klinischen Entwicklungsphasen zur Vermarktung bringen können. Das Gesamtpaket umfasst die Verfahrensentwicklung, GMP-konforme klinische Herstellung, Werksdesign, Ausrüstung und Verbrauchsgüter für die Produktion. Weiter enthalten sind Verfahrens- und Geräteschulungen, Prozess-Skalierung, Technologietransfer und Unterstützung bei der Inbetriebnahme von Anlagen. „Es ist ein bisschen so wie bei einem Bauherrn, der sein Projekt einem erfahrenen Architekten anvertraut – wobei wir die Rolle des Architekten übernehmen“, beschreibt Plane den Ansatz von Merck. Die Vorteile der Komplettlösung Provantage®nutzt auch das Unternehmen Y-mAbs Therapeutics, Inc. aus New York City, um seinen monoklonalen Antikörper aus der Spätphase der klinischen Entwicklung voranzutreiben. „Durch unsere Vereinbarung mit Merck kommen wir bei Y-mAbs unserem Ziel, bahnbrechende Behandlungen für Kinder mit fortgeschrittenen, lebensbedrohlichen Tumorerkrankungen anzubieten, einen Riesenschritt näher“, sagt Thomas Gad, Gründer und Geschäftsführer von Y-mAbs. „Wir erwarten im ersten Halbjahr 2017 die Bereitstellung des cGMP-konformen Arzneimittels für unsere geplanten klinischen Prüfungen. Unser Ziel ist es, diese führende Immuntherapie Patienten mit lebensbedrohlichen Erkrankungen weltweit zur Verfügung zu stellen.“

M-Lab™ Collaboration Center iSongdo (Korea).

Zugang zu Arzneimitteln

Den weltweiten Zugang zu hochwertigen Arzneimitteln zu verbessern, ist Merck besonders wichtig. Das gilt vor allem für Schwellenländer - ob in Afrika, Asien oder Südamerika. Merck unterstützt auch etablierte biopharmazeutische Unternehmen, die ihre Produktion dezentralisieren und dafür schnell und effizient lokale Produktionskapazitäten aufbauen müssen. „Mit seinem ganzheitlichen Ansatz kann Merck die Skalierung und den technischen Transfer eines kompletten Verfahrens an einen neuen Standort erleichtern und beschleunigen“, sagt Plane. Kleine biopharmazeutische Unternehmen in der Frühphase der klinischen Entwicklung, die nur über begrenzte Produktionskapazität, Ressourcen und Infrastruktur verfügen, profitieren zudem von Merck als Partner mit großem Fachwissen und Erfahrung in der Entwicklung von biologischen Verfahren und der klinischen GMP-Herstellung – um ihr frühes Entwicklungsprogramm voranzutreiben.

Prozessentwicklungseinheit im Biodevelopment Center von Merck in Martillac (Frankreich).

Mobius®-2000L-Einwegbioreaktor.

Schnellere Entwicklung durch M-Lab™

Einen anderen Ansatz, der die Kundenorientierung des Life-Science-Geschäfts von Merck unterstreicht, bilden die neuen M-Labs™-Kooperationszentren. Die hochmodernen Einrichtungen sind ein Relaunch des globalen Netzwerks aus Kunden-Kooperationszentren, das bereits seit über 20 Jahren besteht. Das Netzwerk umfasst Standorte in Brasilien, China, Frankreich, Indien, Japan, Singapur, Südkorea und den USA. M-Lab™-Kooperationszentren richten sich an Kunden, die ihre Prozessentwicklung zwar nicht ausgliedern, aber die technische Erfahrung und das Fachwissen von Merck-Wissenschaftlern und -Technikern suchen, um Lösungen für die Herausforderungen ihrer individuellen biopharmazeutischen Prozesse zu finden. Die M-Lab™-Kooperationszentren bieten eine geeignete Umgebung für Experimente und praktische Schulungen. Die Kunden können Best Practices und neue Methoden anwenden, um Prozesse zu entwickeln oder zu optimieren und den globalen Technologietransfer zu vereinfachen – von der Entdeckung bis zur Vermarktung eines neuen Medikaments.

Thomas Gad
Gründer und Geschäftsführer von Y-mAbs

„Durch unsere Vereinbarung mit Merck kommen wir bei Y-mAbs unserem Ziel, bahnbrechende Behandlungen für Kinder mit fortgeschrittenen, lebensbedrohlichen Tumorerkrankungen anzubieten, einen Riesenschritt näher.“