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Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage

Merck-Konzern

Überblick 2016

  • Steigerung der Konzernumsatzerlöse um 17,0 % auf 15 Mrd. €
  • Organisches Umsatzwachstum bei Healthcare und Life Science
  • EBITDA vor Sondereinflüssen um 23,7 % auf rund 4,5 Mrd. € gesteigert
  • Profitabilität des Konzerns (EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen) steigt auf 29,9 % (Vorjahr: 28,3 %)
  • Verbesserung des Ergebnisses je Aktie vor Sondereinflüssen um 27,5 % auf 6,21 €
  • Business Free Cash Flow wächst um 20,0 % auf 3,3 Mrd. €
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Merck-Konzern

Kennzahlen
Veränderung
in Mio. € 2016 2015 in Mio. € in %
Umsatzerlöse 15.024 12.845 2.179 17,0 %
Operatives Ergebnis (EBIT) 2.481 1.843 637 34,6 %
Marge (in % der Umsatzerlöse) 16,5 % 14,3 %
EBITDA 4.415 3.354 1.061 31,6 %
Marge (in % der Umsatzerlöse) 29,4 % 26,1 %
EBITDA vor Sondereinflüssen 4.490 3.630 861 23,7 %
Marge (in % der Umsatzerlöse) 29,9 % 28,3 %
Ergebnis nach Steuern 1.633 1.124 509 45,3 %
Ergebnis je Aktie (in €) 3,75 2,56 1,19 46,5 %
Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen (in €) 6,21 4,87 1,34 27,5 %
Business Free Cash Flow 3.318 2.766 552 20,0 %

Entwicklung der Umsatzerlöse sowie der Ertragslage

Der Merck-Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2016 Umsatzerlöse in Höhe von 15.024 Mio. € (Vorjahr: 12.845 Mio. €) und erreichte damit ein Umsatzwachstum von 2.179 Mio. € beziehungsweise von 17,0 %. Diese zweistellige Steigerungsrate war sowohl auf sehr starke Portfolioveränderungen als auch auf moderates organisches Wachstum zurückzuführen. Das organische Wachstum der Konzernumsätze belief sich auf 408 Mio. € beziehungsweise auf 3,2 % und wurde von den beiden Unternehmensbereichen Healthcare und Life Science erzielt. Aufgrund von Portfolioveränderungen stiegen die Umsatzerlöse um 2.109 Mio. € beziehungsweise um 16,4 %. Hierfür war hauptsächlich die am 18. November 2015 vollzogene Akquisition von Sigma-Aldrich verantwortlich (siehe (4) „Akquisitionen sowie zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen“ im Konzernanhang). Bedingt durch negative Wechselkursveränderungen gingen die Umsatzerlöse um – 339 Mio. € beziehungsweise um – 2,6 % zurück. Ausschlaggebend für die Wechselkurseffekte waren überwiegend die Entwicklungen der lateinamerikanischen Währungen. Die Abwertung des Britischen Pfunds wirkte sich ebenfalls leicht umsatzmindernd aus.

Die erzielten Umsatzerlöse in den einzelnen Quartalen und die jeweiligen organischen Wachstumsraten im Berichtsjahr sind in der nachfolgenden Übersicht dargestellt:


Merck-Konzern

Umsatzerlöse und organisches Wachstum nach Quartalen1
in Mio. €/organisches Wachstum in %

1 Quartalsaufteilung ungeprüft.

Die zweistellige Wachstumsrate der Konzernumsatzerlöse war auf den positiven Beitrag unseres Unternehmensbereichs Life Science zurückzuführen, der insgesamt seine Bereichsumsätze um 68,6 % auf 5.658 Mio. € (Vorjahr: 3.355 Mio. €) steigerte. Zum einen wurde dies durch die Akquisition von Sigma-Aldrich (+ 63,1 %) und zum anderen von der starken Steigerung der organischen Umsatzerlöse (+ 6,3 %) getrieben. Der Life-Science-Anteil am Konzernumsatz erhöhte sich damit im Geschäftsjahr 2016 deutlich um 12 Prozentpunkte auf 38 % (Vorjahr: 26 %). Mit einem Anteil von 45 % (Vorjahr: 54 %) an den Konzernumsätzen blieb Healthcare nach wie vor unser umsatzstärkster Unternehmensbereich. Das organische Umsatzwachstum des Unternehmensbereichs Healthcare betrug 4,6 %, das allerdings durch negative Währungseffekte und den Wegfall der Umsatzerlöse von Kuvan®(siehe (4) „Akquisitionen sowie zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen“ im Konzernanhang) mehr als aufgehoben wurde. Insgesamt gingen die Healthcare-Umsätze leicht auf 6.855 Mio. € (Vorjahr: 6.934 Mio. €) zurück. Die Umsatzerlöse des Unternehmensbereichs Performance Materials verzeichneten einen leichten Rückgang auf 2.511 Mio. € (Vorjahr: 2.556 Mio. €). Damit erzielte der Unternehmensbereich 17 % (Vorjahr: 20 %) der Konzernumsatzerlöse.


Merck-Konzern

Umsatzerlöse nach Unternehmensbereichen – 2016
in Mio. €/% der Umsatzerlöse

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Merck-Konzern

Komponenten der Umsatzentwicklung nach Unternehmensbereichen – 2016

in Mio. € / Veränderung in % Umsatzerlöse Organisches
Wachstum
Währungs-
effekte
Akquisitionen /
Veräußerungen
Gesamtveränderung
Healthcare 6.855 4,6 % – 4,6 % – 1,1 % – 1,1 %
Life Science 5.658 6,3 % – 0,8 % 63,1 % 68,6 %
Performance Materials 2.511 – 4,7 % 0,2 % 2,7 % – 1,8 %
Merck-Konzern 15.024 3,2 % – 2,6 % 16,4 % 17,0 %

Merck-Konzern

Umsatzerlöse nach Regionen – 2016
in Mio. €/% der Umsatzerlöse

Getrieben von starken akquisitionsbedingten Zuwächsen aus der Einbeziehung von Sigma-Aldrich und unterstützt von leichtem organischem Wachstum stiegen in der Region Asien-Pazifik die starken Vorjahresumsätze um 11,7 % beziehungsweise um 495 Mio. € auf 4.736 Mio. € (Vorjahr: 4.241 Mio. €). Ausschlaggebend für diese positive Umsatzentwicklung waren die Unternehmensbereiche Healthcare und Life Science, die hohe akquisitionsbedingte Umsatzsteigerungen und sehr starkes organisches Wachstum verzeichneten. Damit waren diese beiden Unternehmensbereiche in der Lage, das schwächere Geschäft von Performance Materials mit Display-materialien in dieser Region nahezu auszugleichen. Der prozentuale Beitrag der Region Asien-Pazifik zum Konzernumsatz fiel um zwei Prozentpunkte auf 31 % (Vorjahr: 33 %).

Die in Europa erzielten Umsatzerlöse stiegen um 15,4 % beziehungsweise um 632 Mio. € auf 4.735 Mio. € (Vorjahr: 4.103 Mio. €). Hier waren die Umsatzsteigerungen hauptsächlich dem Unternehmensbereich Life Science zu verdanken, der ein zweistelliges organisches Wachstum sowie hohe akquisitionsbedingte Umsätze erzielte. Im Geschäftsjahr 2016 betrug der europäische Beitrag zu den Konzernumsätzen 31 % (Vorjahr: 32 %).

In Nordamerika konnten im Berichtsjahr die Umsätze sowohl absolut (+ 1.135 Mio. €) als auch prozentual (+ 41,7 %) am stärksten gesteigert werden und beliefen sich auf 3.858 Mio. € (Vorjahr: 2.723 Mio. €). Neben dem Effekt aus der Akquisition von Sigma-Aldrich (+ 35,5 %) war auch das organische Wachstum des Unternehmensbereichs Healthcare ausschlaggebend für diese positive Umsatzentwicklung. Der Anteil der Region Nordamerika an den konzernweiten Umsatzerlösen betrug im Berichtsjahr 26 % und erhöhte sich damit um fünf Prozentpunkte (Vorjahr: 21 %).

In der Region Lateinamerika gingen die Konzernumsätze währungsbedingt auf 1.136 Mio. € (Vorjahr: 1.265 Mio. €) zurück. Zu dem erreichten organischen Umsatzwachstum von 8,9 % trugen alle Unternehmensbereiche bei. Der prozentuale Umsatzbeitrag der Region Lateinamerika fiel um zwei Prozentpunkte auf 8 % (Vorjahr: 10 %).

Die Umsatzerlöse in der Region Mittlerer Osten und Afrika stiegen im Geschäftsjahr 2016 um 8,9 % und beliefen sich auf 559 Mio. € (Vorjahr: 513 Mio. €). Das organische Umsatzwachstum von 5,7 % – zu dem alle Unternehmensbereiche beitrugen – wurde durch akquisitionsbedingte Effekte (+ 5,4 %) unterstützt. Der Anteil dieser Region an den Konzernumsätzen betrug unverändert 4 %.

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Merck-Konzern

Komponenten der Umsatzentwicklung nach Regionen – 2016

in Mio. € / Veränderung in % Umsatzerlöse Organisches Wachstum Währungs- effekte Akquisitionen/ Veräußerungen Gesamtveränderung
Europa 4.735 1,7 % – 1,4 % 15,1 % 15,4 %
Nordamerika 3.858 5,3 % 0,9 % 35,5 % 41,7 %
Asien-Pazifik (APAC) 4.736 1,2 % 0,1 % 10,4 % 11,7 %
Lateinamerika 1.136 8,9 % – 23,4 % 4,2 % – 10,2 %
Mittlerer Osten und Afrika (MEA) 559 5,7 % – 2,1 % 5,4 % 8,9 %
Merck-Konzern 15.024 3,2 % – 2,6 % 16,4 % 17,0 %

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung des Merck-Konzerns entwickelte sich wie folgt:

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Merck-Konzern

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Veränderung
in Mio. € 2016 in % 2015 in % in Mio. € in %
Umsatzerlöse 15.024 100,0 % 12.845 100,0 % 2.179 17,0 %
Herstellungskosten – 5.201 – 34,6 % – 4.076 – 31,7 % – 1.125 27,6 %
(Davon: Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte)1 (– 181) (– 167) (–15) (8,8 %)
Bruttoergebnis 9.823 65,4 % 8.768 68,3 % 1.054 12,0 %
             
Marketing- und Vertriebskosten – 4.526 – 30,1 % – 4.050 – 31,5 % – 477 11,8 %
(Davon: Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte)1 (– 1.032) (– 779) (– 253) (32,5 %)
Verwaltungskosten – 854 – 5,7 % – 720 – 5,6 % – 134 18,7 %
Forschungs- und Entwicklungskosten – 1.976 – 13,2 % – 1.709 – 13,3 % – 266 15,6 %
(Davon: Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte)1 (– 4) (– 3) (– 2) (58,6 %)
Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge 14 0,1 % – 447 – 3,5 % 461 > 100,0 %
Operatives Ergebnis (EBIT) 2.481 16,5 % 1.843 14,3 % 637 34,6 %
             
Finanzergebnis – 326 – 2,2 % – 357 – 2,8 % 30 – 8,5 %
Ergebnis vor Ertragsteuern 2.154 14,3 % 1.487 11,6 % 668 44,9 %
             
Ertragsteuern – 521 – 3,5 % – 368 – 2,9 % – 153 41,7 %
Ergebnis nach Steuern aus fortzuführenden Geschäftsbereichen 1.633 10,9 % 1.118 8,7 % 514 46,0 %
Ergebnis nach Steuern aus aufgegebenem Geschäftsbereich 6 – 6 > 100,0 %
Ergebnis nach Steuern 1.633 10,9 % 1.124 8,8 % 509 45,3 %
             
Nicht beherrschende Anteile – 4 – 0,0 % – 9 – 0,1 % 5 – 55,0 %
Konzernergebnis 1.629 10,8 % 1.115 8,7 % 514 46,1 %
1
Ohne Abschreibungen auf selbsterstellte oder einzeln erworbene Software.

Das Bruttoergebnis des Merck-Konzerns wuchs im Geschäftsjahr 2016 um 12,0 % auf 9.823 Mio. € (Vorjahr: 8.768 Mio. €). Diese zweistellige Steigerungsrate wurde maßgeblich durch den Unternehmensbereich Life Science verursacht, der von einer positiven Geschäftsentwicklung und dem akquirierten Sigma-Aldrich-Geschäft profitierte. Die Bruttomarge des Konzerns, das heißt das Bruttoergebnis in Prozent der Umsatzerlöse, ging auf 65,4 % (Vorjahr: 68,3 %) zurück.

Der Anstieg der Marketing- und Vertriebskosten sowie der Verwaltungskosten war überwiegend auf die Einbeziehung von Sigma-Aldrich zurückzuführen. Aufgrund der Beendigung der Vertriebskooperation mit Pfizer für Rebif® in den USA zum Ende des Vorjahrs sanken zwar die Aufwendungen für Marketing und Vertrieb im Unternehmensbereich Healthcare, dennoch stiegen insgesamt die Marketing- und Vertriebskosten des Konzerns aufgrund der Akquisitionseffekte bei Life Science.

Die konzernweiten Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen stiegen im Berichtsjahr um 15,6 % auf 1.976 Mio. €, was im Wesentlichen auf die Forschungsaktivitäten im Unternehmensbereich Healthcare und auf die Akquisition von Sigma-Aldrich zurückzuführen war. Mit einem Anteil von 76 % (Vorjahr: 77 %) an den Aufwendungen für Forschung und Entwicklung des Konzerns ist Healthcare der forschungsintensivste Unternehmensbereich von Merck. Die Forschungsquote (Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen in Prozent der Umsatzerlöse) des Konzerns blieb mit 13,2 % (Vorjahr: 13,3 %) auf Vorjahresniveau.


Merck-Konzern

Forschungs- und Entwicklungskosten nach Unternehmensbereichen – 2016
in Mio. €/in %

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträge (Saldo) verzeichneten im Geschäftsjahr 2016 einen Ertragssaldo von 14 Mio. €; im Vorjahr ergab sich ein Aufwandssaldo in Höhe von – 447 Mio. €. Ausschlaggebend für diese positive Entwicklung waren insbesondere Gewinne aus der Veräußerung der Rechte an Kuvan®(330 Mio. €) sowie aus dem Verkauf einer Minderheitsbeteiligung (30 Mio. €) im Unternehmensbereich Healthcare. Detaillierte Informationen über die Entwicklung und Zusammensetzung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträge sind im Anhang unter den Anmerkung (11) „Sonstige betriebliche Erträge“ und (12) „Sonswtige betriebliche Aufwendungen“ dargestellt.

Das operative Ergebnis (EBIT) des Merck-Konzerns erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 637 Mio. € beziehungsweise um 34,6 % auf 2.481 Mio. €.

Im Geschäftsjahr 2016 verbesserte sich das negative Finanzergebnis um 30 Mio. € auf – 326 Mio. € und resultierte im Wesentlichen aus niedrigeren Währungskursverlusten und gesunkenen Aufwendungen aus der Kurssicherung von konzerninternen Transaktionen. Das im Finanzergebnis enthaltene Zinsergebnis blieb mit – 270 Mio. € (Vorjahr: – 271 Mio. €) auf Vorjahresniveau (siehe auch Anmerkung (13) „Finanzergebnis“ im Konzernanhang).

Die Aufwendungen für Ertragsteuern in Höhe von 521 Mio. € (Vorjahr: 368 Mio. €) führten zu einer Steuerquote von 24,2 % (Vorjahr: 24,8 %). Weitere Informationen zu den Ertragsteuern sind im Konzernanhang unter Anmerkung (14) „Ertragsteuern“ enthalten.

Das im Vorjahr ausgewiesene Ergebnis nach Steuern aus aufgegebenem Geschäftsbereich umfasst die mit Weiterveräußerungsabsicht erworbenen Geschäftsteile von Sigma-Aldrich (siehe auch Anmerkung (4) „Akquisitionen sowie zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen“ im Konzernanhang).

Das den Anteilseignern der Merck KGaA zustehende Konzernergebnis belief sich im Geschäftsjahr 2016 auf 1.629 Mio. € (Vorjahr: 1.115 Mio. €) und ergab ein Ergebnis je Aktie in Höhe von 3,75 € (Vorjahr: 2,56 €).

Das EBITDA vor Sondereinflüssen, die wichtigste Kennzahl zur Steuerung des operativen Geschäfts, erhöhte sich um 861 Mio. € oder 23,7 % auf 4.490 Mio. € (Vorjahr: 3.630 Mio. €). Die sich hieraus ergebende EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen stieg um fast zwei Prozentpunkte auf 29,9 % (Vorjahr: 28,3 %). Die Überleitung vom operativen Ergebnis (EBIT) auf das EBITDA vor Sondereinflüssen ist im Kapitel „Steuerungssystem“ dargestellt.

Die Entwicklung des EBITDA vor Sondereinflüssen in den einzelnen Quartalen im Vergleich zum Vorjahr und die jeweiligen Wachstumsraten ergaben sich wie folgt:


Merck-Konzern

EBITDA vor Sondereinflüssen und Veränderung nach Quartalen1
in Mio. €/Veränderung in %

1 Quartalsaufteilung ungeprüft.

Die Steigerung des Konzern-EBITDA vor Sondereinflüssen wurde insbesondere vom Unternehmensbereich Life Science getrieben, der im Geschäftsjahr 2016 einen Anstieg um 796 Mio. € beziehungsweise um 93,0 % auf 1.652 Mio. € (Vorjahr: 856 Mio. €) zu verzeichnen hatte. Damit erhöhte sich der Life-Science-Anteil am EBITDA vor Sondereinflüssen des Konzerns (ohne Berücksichtigung der Minderung um – 396 Mio. € durch Konzernkosten und Sonstiges) deutlich auf 34 % (Vorjahr: 22 %). Aber auch das EBITDA vor Sondereinflüssen des Unternehmensbereichs Healthcare stieg um 6,3 % auf 2.128 Mio. € (Vorjahr: 2.002 Mio. €). Healthcare erreichte im Geschäftsjahr 2016 einen Anteil von 43 % an der Konzernkennzahl und blieb damit der ertragsstärkste Unternehmensbereich von Merck. Das EBITDA vor Sondereinflüssen des Unternehmensbereichs Performance Materials ging leicht auf 1.106 Mio. € zurück und erreichte nicht ganz das hohe Vorjahresniveau (Vorjahr: 1.132 Mio. €). Der prozentuale Beitrag von Performance Materials am Konzern-EBITDA vor Sondereinflüssen fiel im Berichtsjahr auf 23 % (Vorjahr: 28 %).


Merck-Konzern

EBITDA vor Sondereinflüssen nach Unternehmensbereichen – 2016
in Mio. €/in %

Nicht dargestellt: Minderung des Konzern-EBITDA vor Sonderein üssen um –396 Mio. € durch Konzernkosten und Sonstiges.

Vermögens- und Finanzlage

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Merck-Konzern

Bilanzstruktur


31.12. 2016
31.12. 20151 Veränderung
in Mio. € in % in Mio. € in % in Mio. € in %
Langfristige Vermögenswerte 30.582 79,9 % 30.737 80,7 % – 155 – 0,5 %
Davon:
Immaterielle Vermögenswerte 24.989 25.422 – 433
Sachanlagen 4.230 4.008 222
Sonstige langfristige Vermögenswerte 1.363 1.308 55
             
Kurzfristige Vermögenswerte 7.670 20,1 % 7.344 19,3 % 325 4,4 %
Davon:            
Vorräte 2.607 2.610 – 3
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.889 2.738 151
Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 145 227 – 82
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 1.089 937 152
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 939 832 107
             
Bilanzsumme 38.251 100,0 % 38.081 100,0 % 170 0,4 %
             
Eigenkapital 14.050 36,7 % 12.855 33,8 % 1.195 9,3 %
             
Langfristige Verbindlichkeiten 15.115 39,5 % 15.842 41,6 % – 727 – 4,6 %
Davon:            
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.313 1.836 477
Sonstige langfristige Rückstellungen 834 855 – 22
Langfristige Finanzschulden 8.809 9.616 – 807
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 3.159 3.535 – 376
             
Kurzfristige Verbindlichkeiten 9.086 23,8 % 9.384 24,6 % – 298 – 3,2 %
Davon:            
Kurzfristige Rückstellungen 412 536 – 124
Kurzfristige Finanzschulden 3.788 4.097 – 309
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.048 1.921 127
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 2.838 2.830 8
             
Bilanzsumme 38.251 100,0 % 38.081 100,0 % 170 0,4 %
1
Vorjahreszahlen wurden angepasst, siehe Anmerkung „Akquisitionen sowie zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen“ im Konzernanhang.

Die Bilanzsumme des Merck-Konzerns belief sich zum 31. Dezember 2016 auf 38.251 Mio. € und hat sich damit im Vergleich zum 31. Dezember 2015 (38.081 Mio. €) um 170 Mio. € beziehungsweise 0,4 % erhöht.

Trotz der Ausweitung der operativen Geschäfte blieb das Nettoumlaufvermögen mit 3.486 Mio. € auf Vorjahresniveau.

25.5 KB EXCEL

Merck-Konzern

Nettoumlaufvermögen

Veränderung
in Mio. € 31.12. 2016 31.12. 2015 1 in Mio. € in %
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.889 2.738 151 5,5 %
Forderungen aus Lizenzen 38 11 26 > 100,0 %
Vorräte 2.607 2.610 – 3 – 0,1 %
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen – 2.048 – 1.921 – 127 6,6 %
Nettoumlaufvermögen 3.486 3.438 47 1,4 %
1
Vorjahreszahlen wurden angepasst, siehe Anmerkung „Akquisitionen sowie zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen“ im Konzernanhang.

Die im Vorjahr aufgrund der erfolgten Akquisition von Sigma-Aldrich stark angestiegenen Nettofinanzverbindlichkeiten konnten im Geschäftsjahr 2016 um 1.141 Mio. € auf 11.513 Mio. € (31. Dezember 2015: 12.654 Mio. €) reduziert werden. Die Zusammensetzung sowie die Entwicklung der Nettofinanzverbindlichkeiten stellten sich wie folgt dar:

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Merck-Konzern

Nettofinanzverbindlichkeiten

Veränderung
in Mio. € 31.12. 2016 31.12. 2015 in Mio. € in %
Anleihen und Commercial Paper 9.650 9.851 – 201 – 2,0 %
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.978 3.006 – 1.028 – 34,2 %
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 758 578 180 31,1 %
Darlehen von Dritten und sonstige Finanzschulden 80 89 – 10 – 10,9 %
Verbindlichkeiten aus Derivaten (Finanztransaktionen) 128 184 – 55 – 30,2 %
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 4 5 – 1 – 25,0 %
Finanzschulden 12.597 13.713 – 1.116 – 8,0 %
Abzüglich:
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 939 832 107 12,8 %
Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 145 227 – 82 – 36,0 %
Nettofinanzverbindlichkeiten 11.513 12.654 – 1.141 – 9,0 %
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Merck-Konzern

Überleitung Nettofinanzverbindlichkeiten

in Mio. € 2016 2015
Stand 1.1. 12.654 559
Währungsumrechnungsdifferenz 118 – 737
Dividendenzahlungen / Gewinnentnahmen 1 600 568
Akquisitionen 1 156 13.482
Übernahme von Finanzschulden von Sigma-Aldrich 425
Einzahlungen aus dem Verkauf von zur Veräußerung
gehaltenen Vermögenswerten und aus sonstigen Desinvestitionen 1
– 366 – 86
Free Cash Flow – 1.693 – 1.539
Sonstiges 44 – 19
Stand 31.12. 11.513 12.654
1
Gemäß Konzernkapitalflussrechnung.

Der starke Anstieg der Pensionsrückstellungen auf 2.313 Mio. € (31. Dezember 2015: 1.836 Mio. €) war im Wesentlichen auf die erforderliche Absenkung des Abzinsungssatzes für die Berechnung des Barwerts der Leistungsverpflichtungen zurückzuführen. Die hieraus resultierenden versicherungsmathematischen Verluste wurden in der Konzerngesamtergebnisrechnung ausgewiesen und belasteten – unter Berücksichtigung gegenläufiger latenter Steuern – das Eigenkapital zum 31. Dezember 2016. Des Weiteren führten Dividendenzahlungen und die Ergebnisabführung an die E. Merck KG zu einer Verringerung des Eigenkapitals. Diese eigenkapitalreduzierenden Effekte wurden durch das positive Ergebnis nach Steuern in Höhe von 1.633 Mio. € und die Entwicklung der Unterschiedsbeträge aus der Währungsumrechnung von Fremdwährungsvermögen in die Berichtswährung Euro überkompensiert, sodass sich das Eigenkapital im Geschäftsjahr 2016 um 1.195 Mio. € auf 14.050 Mio. € (31. Dezember 2015: 12.855 Mio. €) erhöhte (siehe „Konzerngesamtergebnisrechnung“ und „Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung“ im Konzernabschluss). Dank des starken Anstiegs des Eigenkapitals verbesserte sich die Eigenkapitalquote um fast drei Prozentpunkte und betrug zum 31. Dezember 2016 36,7 % (31. Dezember 2015: 33,8 %).

Getrieben von der erfreulichen Entwicklung des Mittelzuflusses aus der betrieblichen Tätigkeit wuchs der Free Cash Flow – trotz der starken Investitionstätigkeit im Berichtsjahr – auf 1.693 Mio. € und konnte damit das Vorjahresniveau um 10,0 % steigern. Die Zusammensetzung sowie die Entwicklung der relevanten Positionen ergeben sich aus der nachfolgenden Tabelle.

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Merck-Konzern

Free Cash Flow

Veränderung
in Mio. € 2016 2015 in Mio. € in %
Mittelfluss aus betrieblicher Tätigkeit gemäß Kapitalflussrechnung 2.518 2.195 323 14,7 %
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte – 132 – 179 47 – 26,3 %
Einzahlungen aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten 2 27 – 26 – 93,4 %
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen – 716 – 514 – 202 39,3 %
Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen 21 9 12 > 100,0 %
Free Cash Flow 1.693 1.539 155 10,0 %

Der Business Free Cash Flow des Merck-Konzerns stieg im Geschäftsjahr 2016 um 20,0 % auf 3.318 Mio. € (Vorjahr: 2.766 Mio. €). Hauptsächlich ausschlaggebend hierfür war die positive Entwicklung des EBITDA vor Sondereinflüssen. Die Zusammensetzung dieser Kennzahl ist im Konzernlagebericht im Kapitel „Steuerungssystem“ dargestellt.

Die Verteilung des Business Free Cash Flow auf die einzelnen Quartale sowie die Veränderungsraten im Vergleich zum Vorjahr ergaben sich wie folgt:


Merck-Konzern

Business Free Cash Flow und Veränderung nach Quartalen1
in Mio. €/Veränderung in %

1 Quartalsaufteilung ungeprüft.

Merck-Konzern

Business Free Cash Flow nach Unternehmensbereichen – 2016
in Mio. €/in %

Nicht dargestellt: Minderung des Business Free Cash Flow des Konzerns um –485 Mio. € durch Konzernkosten und Sonstiges.

Zum Anstieg des Business Free Cash Flow des Konzerns haben im Geschäftsjahr 2016 alle operativen Unternehmensbereiche beigetragen. Healthcare erzielte einen Business Free Cash Flow in Höhe von 1.648 Mio. € (Vorjahr: 1.581 Mio. €) und blieb mit einem Anteil von 43 % (Vorjahr: 50 %) am Business Free Cash Flow des Merck-Konzerns (ohne Berücksichtigung der Minderung durch Konzernkosten und Sonstiges in Höhe von – 485 Mio. €) der Unternehmensbereich mit den höchsten Mittelzuflüssen. Der Unternehmensbereich Life Science verzeichnete im Berichtsjahr eine Erhöhung des Business Free Cash Flow um 69,3 % auf 1.144 Mio. € (Vorjahr: 676 Mio. €) und steigerte damit auch seinen Anteil am Konzern-Business-Free-Cash-Flow auf 30 % (Vorjahr: 21 %). Performance Materials trug mit 1.011 Mio. € (Vorjahr: 931 Mio. €) 27 % (Vorjahr: 29 %) zu dieser Konzernkennzahl bei.

Die in die Berechnung des Business Free Cash Flow einfließenden Investitionen in Sachanlagen und Software sowie die geleisteten Anzahlungen auf immaterielle Vermögenswerte erhöhten sich im Jahr 2016 um 41,1 % auf insgesamt 859 Mio. € (2015: 609 Mio. €). Die darin enthaltenen Investitionen in Sachanlagen beliefen sich im Jahr 2016 auf 722 Mio. € (2015: 564 Mio. €), davon entfielen 332 Mio. € auf strategische Investitionsprojekte mit einem Projektvolumen von jeweils größer als 2 Mio. €, der Rest auf kleinere Investitionsprojekte.

Im Jahr 2016 wurden strategische Investitionen von 110 Mio. € zur Erweiterung des Standorts Darmstadt getätigt. Davon wurden 39 Mio. € zur Erneuerung der Unternehmenszentrale verwendet, unter anderem für ein Innovationszentrum, ein Besucherzentrum und ein Mitarbeiterrestaurant. Des Weiteren wurde im Unternehmensbereich Performance Materials die OLED-Produktionskapazität mit einer Investition von 14 Mio. € erweitert, um die steigende Marktnachfrage zu erfüllen. Im Unternehmensbereich Healthcare wurden in ein neues Laborgebäude für die pharmazeutische Forschung 21 Mio. € und in ein neues Verpackungszentrum 10 Mio. € investiert.

Weltweit erfolgten hohe strategische Investitionen im Unternehmensbereich Healthcare in eine Produktionsanlage in Nantong, China, mit 39 Mio. €, in eine Verpackungsanlage am Standort Aubonne, Schweiz, mit 16 Mio. €, zur Erweiterung der bestehenden Abfüllanlage am Standort Bari, Italien, mit 11 Mio. € und in eine neue Produktionsanlage für das Allergopharmageschäft in Reinbek, Deutschland, mit 10 Mio. €.

Im Jahr 2016 kam es zu einer Verbesserung der Einschätzungen der beiden Ratingagenturen Moody’s und Standard & Poor’s beim Ausblick im Rahmen des Langfrist-Kreditratings für Merck. Standard & Poor’s vergibt nun ein Rating von „A“ mit stabilem Ausblick (Vorjahr: „A“ mit negativem Ausblick), Moody’s eines von „Baa1“ mit stabilem Ausblick (Vorjahr: „Baa1“ mit negativem Ausblick). Seit dem Geschäftsjahr 2016 wird Merck auch von der Ratingagentur Scope bewertet, die für Merck ein „A-“ mit stabilem Ausblick vergibt. Eine Übersicht über die Ratingentwicklung in den letzten Jahren ist im Risiko- und Chancenbericht dargestellt.

Die Entwicklung wesentlicher Kennzahlen stellt sich wie folgt dar:

23.5 KB EXCEL

Merck-Konzern

Bilanzkennzahlen

in % 31.12. 2016 31.12.20151 31.12. 2014 31.12. 2013 31.12. 2012
Eigenkapitalquote Eigenkapital 36,7 % 33,8 % 45,4 % 53,2 % 48,1 %
Bilanzsumme
Vermögensquote Langfristige Vermögenswerte 79,9 80,7 59,7 64,5 69,4
Bilanzsumme
Vermögensdeckungsgrad Eigenkapital 45,9 % 41,8 % 76,0 % 82,4 % 69,4 %
Langfristige Vermögenswerte
Finanzierungsstruktur Kurzfristige Verbindlichkeiten 37,5 % 37,2% 46,5 % 40,0 % 40,6 %
Verbindlichkeiten (gesamt)
1
Vorjahreszahlen wurden angepasst, siehe Anmerkung „Akquisitionen sowie zur Veräußerung gehaltene vermögenswerte und Veräußerungsgruppen“ im Konzernanhang.

Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung und zur wirtschaftlichen Lage

Auch das Jahr 2016 war für uns ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr. Die sehr gute Entwicklung des operativen Geschäfts bestätigt unsere Strategie. Trotz steigender globaler Unsicherheiten erreichten oder übertrafen wir die Ziele, die wir uns für das Jahr 2016 gesetzt hatten. Die Konzernumsatzerlöse konnten – sowohl aus eigener Kraft als auch akquisitionsbedingt – profitabel gesteigert werden und erreichten mit 15.024 Mio. € (Vorjahr: 12.845 Mio. €) einen neuen Rekord. Das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg um 23,7 % auf 4.490 Mio. € (Vorjahr: 3.630 Mio. €) und wuchs damit noch stärker als die Umsatzerlöse, die im Geschäftsjahr 2016 um 17,0 % erhöht werden konnten. Dank der starken Innenfinanzierungskraft ist es uns gelungen, die Nettofinanzverbindlichkeiten aus der Sigma-Aldrich-Akquisition um 1.141 Mio. € zu reduzieren.

Die drei Unternehmensbereiche haben im Geschäftsjahr 2016 bedeutende Fortschritte erzielt. Healthcare ist mit der Weiterentwicklung der Pharmapipeline vorangekommen und konnte wichtige Schritte auf dem Weg zur Markteinführung neuer Medikamente machen. Life Science erzielte im Jahr 2016 eine starke organische Umsatzsteigerung von 6,3 % und wuchs damit schneller als der Markt. Bei der Realisierung der Synergien im Zuge der Sigma-Aldrich-Integration war der Unternehmensbereich im Berichtsjahr sehr erfolgreich. Sowohl bei der Hebung von Kostensynergien als auch bei der Realisierung von Umsatzsynergien kamen wir besser voran als ursprünglich geplant. Der Unternehmensbereich Performance Materials stellte auch im Geschäftsjahr 2016 seine robuste Ertragskraft unter Beweis. Die Innovationskraft des Unternehmensbereichs wurde durch richtungsweisende Investitionen weiter gestärkt. Unter anderem wurde im Jahr 2016 eine OLED-Produktionsanlage in Darmstadt in Betrieb genommen. Des Weiteren konnte die Marktführerschaft im Bereich der Displaymaterialien nachhaltig gesichert werden.

Die verfolgte solide Bilanzierungs- und Finanzierungspolitik äußert sich in den guten Bilanzkennzahlen. Die Eigenkapitalquote, die zum 31. Dezember 2016 auf 36,7 % verbessert werden konnte, befindet sich auf einem sehr guten Niveau. Nach wie vor wird eine zügige Rückführung der Nettofinanzverbindlichkeiten, die im Jahr 2015 aufgrund des Erwerbs von Sigma-Aldrich massiv angestiegen waren, angestrebt. Dies schlägt sich auch in der verbesserten Einschätzung der beiden Ratingagenturen Standard & Poor’s („A“ mit stabilem Ausblick; Vorjahr: „A“ mit negativem Ausblick) und Moody’s („Baa1“ mit stabilem Ausblick; Vorjahr: „Baa1“ mit negativem Ausblick) nieder. Seit dem Geschäftsjahr 2016 wird der Konzern auch von der Ratingagentur Scope bewertet, die für Merck ein „A-“ mit stabilem Ausblick vergibt.

Vor dem Hintergrund der soliden Vermögens- und Finanzlage sowie der ertragsstarken Geschäfte beurteilen wir die wirtschaftliche Lage des Merck-Konzerns als sehr gut. Die ausgezeichnete Verfassung, in der sich Merck befindet, bietet eine hervorragende Basis für die Erzielung von weiterem nachhaltigem und profitablem Wachstum.